KI-Pilot: ein Anwendungsfall, produktiv in 8 bis 12 Wochen
- 8 bis 12 Wochen
- Ein Anwendungsfall
- ab 18.000 € Festpreis
Der Unterschied
Die meisten Piloten scheitern nicht. Sie enden nur nie.
Ein Pilot, der beeindruckt, ist leicht zu bauen. Man nimmt saubere Beispieldaten, einen Fall ohne Sonderfälle und eine Vorführung, in der der Entwickler die Fragen stellt. So entsteht eine Demo, die alle überzeugt und die nie jemand benutzt.
Der teure Teil kommt danach: die Sonderfälle, die Übergabe ins Zielsystem, die Frage, wer den Fall betreut, wenn er falsch antwortet. Genau dort bleiben Projekte liegen, und zwar nicht wegen der Technik, sondern weil vorher niemand entschieden hat, wie ein Ergebnis aussieht, das gut genug ist.
Ein Pilot ist erst fertig, wenn ihn jemand benutzt, der nicht daran gebaut hat.
Ablauf
Wie die 8 bis 12 Wochen aufgeteilt sind
Die genaue Aufteilung hängt vom Fall ab. Das Muster ist immer dasselbe: zuerst festlegen, was gut genug heißt, dann bauen, dann von echten Nutzern kaputt machen lassen, dann übergeben.
- 01
Abnahmekriterien festlegen
Woche 1Bevor eine Zeile entsteht: Woran erkennen wir, dass der Fall funktioniert? Welche Fehlerquote ist tragbar, welche nicht? Wer im Haus entscheidet das? Diese Frage am Anfang zu klären ist unbequem und spart am Ende die Diskussion darüber, ob das Ergebnis reicht. - 02
Anbindung und erster Durchstich
Woche 2 bis 4Zugänge, Schnittstellen, Berechtigungen. Am Ende dieses Blocks läuft der Fall einmal komplett durch, von der Eingabe bis dorthin, wo das Ergebnis tatsächlich gebraucht wird. Bewusst früh und bewusst hässlich: Die Übergabe ins Zielsystem ist der Schritt, an dem extern gebaute Systeme am häufigsten scheitern. - 03
Sonderfälle und Qualität
Woche 4 bis 8Jetzt kommen die Fälle, die keiner beschrieben hat, weil sie alle im Kopf haben. Wir messen gegen die Abnahmekriterien statt gegen ein Gefühl und arbeiten die Abweichungen ab. - 04
Echte Nutzer, echter Alltag
Woche 6 bis 10Eine kleine Gruppe arbeitet damit, ohne dass wir daneben sitzen. Was hier auffällt, ist wertvoller als jede interne Testrunde. Parallel entsteht die Einweisung für den Rest des Teams. - 05
Übergabe und Dokumentation
letzte WochenBetriebsdoku, Zugänge, Verantwortlichkeiten. Was wir bauen, läuft auf Ihrer Infrastruktur und mit Ihren Zugängen. Sie bleiben unabhängig von uns, auch wenn die Zusammenarbeit hier endet. - 06
Entscheidungsvorlage
AbschlussAusbauen, anpassen oder stoppen, mit den gemessenen Zahlen daneben. Wenn ausbauen sinnvoll ist, steht dort auch, was der nächste Fall wäre und warum.
Typische Fälle
Fünf Piloten, die wir am häufigsten bauen
Wissens-Assistent
Antworten aus den eigenen Dokumenten, mit Belegstelle
Angebots-Entwürfe
Aus Anfrage und ERP-Daten wird ein Entwurf
E-Mail-Triage
Posteingang sortiert, Antwortentwürfe vorbereitet
Frühwarnsystem
Auffällige Muster im Bestellverhalten
Meeting-Nachbereitung
Protokoll, Aufgaben, Übergabe ins System
Warum diese Liste kurz ist
Voraussetzungen
Was Sie stellen müssen
- Eine entscheidungsfähige Person aus der Geschäftsführung im wöchentlichen Check-in. Nicht als Berichtsempfänger, sondern weil in jedem Piloten zwei bis drei Fragen auftauchen, die nur sie beantworten kann.
- Eine Person aus dem Fachbereich, die den Ablauf wirklich kennt und pro Woche zwei bis vier Stunden hat. Der häufigste Grund für Verzögerung ist nicht Technik, sondern dass niemand benannt wurde.
- Zugänge und Freigaben. Wer erteilt sie, und wie lange dauert das bei Ihnen? Diese Frage klären wir im Kickoff, nicht in Woche fünf.
- Geklärte Mitbestimmung, wo sie greift. Wenn eine Betriebsvereinbarung ein formales Gate ist, planen wir sie als Termin ein, nicht als Überraschung.
Preis
Festpreis, vorab vereinbart
Der Pilot startet ab 18.000 € netto. Die genaue Zahl steht fest, bevor wir anfangen, und ändert sich während des Projekts nicht. Was den Preis bewegt, ist der Umfang der Anbindung: Ein Fall, der auf freigegebenen Werkzeugen läuft, ist günstiger als einer, der drei Systeme verbinden und eine eigene Architektur tragen muss.
Bestimmen Ihre eigenen Dokumente und Daten die Antwortqualität, geht die Machbarkeitsprüfung voraus. Erst danach können wir einen Festpreis nennen, der nicht geraten ist. Läuft Ihr Fall auf Werkzeugen, die bei Ihnen ohnehin freigegeben sind, gehen wir direkt in den Piloten.
Fragen
Häufig gefragt zum Piloten
Was heißt produktiv genau?
Produktiv heißt: Ihre Mitarbeitenden nutzen den Anwendungsfall in ihrer normalen Arbeit, mit echten Daten, ohne dass jemand daneben sitzt. Nicht: eine Demo-Umgebung, in der jemand aus der IT die Beispiele vorbereitet hat. Der Unterschied klingt klein und ist der Grund, warum die meisten Piloten nie in den Betrieb gehen.
Wie viel Zeit kostet uns das intern?
Rechnen Sie mit einem wöchentlichen Check-in von 30 bis 45 Minuten mit der Geschäftsführung und einer benannten Person aus dem Fachbereich, die pro Woche etwa zwei bis vier Stunden für Rückfragen, Testen und Rückmeldung einplant. Dazu kommt die Zeit der späteren Nutzer für zwei bis drei Testrunden. Ohne diese Beteiligung bauen wir an Ihnen vorbei.
Läuft das auf Ihrer oder auf unserer Infrastruktur?
Auf Ihrer. Wir bauen mit Ihren Zugängen, in Ihren Systemen und auf einer Architektur, die zu Ihren Vorgaben passt. Sie bleiben unabhängig von uns: Wenn die Zusammenarbeit endet, läuft der Anwendungsfall weiter, und Ihr IT-Partner oder Ihre eigene IT kann ihn übernehmen.
Was passiert, wenn der Pilot nicht funktioniert?
Dann sagen wir das und begründen es. Am Ende steht in jedem Fall eine Entscheidungsvorlage mit drei Optionen: ausbauen, anpassen oder stoppen. Stoppen ist ein legitimes Ergebnis. Teurer als ein gestoppter Pilot ist ein Anwendungsfall, den niemand nutzt und den trotzdem niemand abschaltet.
Warum ab 18.000 € und nicht nach Aufwand?
Weil ein Tagessatz das Risiko zu Ihnen schiebt und uns dafür belohnt, dass es länger dauert. Der Festpreis wird vor dem Start vereinbart, nachdem klar ist, was gebaut wird. Genau deshalb steht bei datenabhängigen Fällen die Machbarkeitsprüfung davor: Ohne Messung wäre jeder Festpreis von uns geraten.
Können wir mehrere Anwendungsfälle parallel starten?
Können Sie, sollten Sie aber nicht. Der erste Fall hat eine Aufgabe, die über die Einsparung hinausgeht: zu beweisen, dass bei Ihnen etwas läuft, das vorher nicht lief. Zwei parallele Baustellen halbieren die Aufmerksamkeit der Führung und verdoppeln die Zahl der Ausreden, wenn es hakt. Der zweite Fall kommt in die Begleitung.
Weiterlesen
- Ideation-WorkshopWie der halbe Tag abläuft, wer im Raum sitzen sollte und was Sie danach in der Hand halten.
- Machbarkeit klärenWarum erste KI-Anläufe fast nie am Modell scheitern, und wie sich Ergebnisqualität vor dem Bau messen lässt: drei Formen, drei Messungen.
- Individuelle LösungenWas „individuell“ konkret heißt, worauf gebaut wird, wem das Ergebnis gehört und wo unsere Grenze liegt.
- Betriebsvereinbarung & DatenhoheitWie eine KI-Betriebsvereinbarung in der Praxis aufgebaut ist und warum sie Projekte beschleunigt statt sie zu bremsen.
- PreiseDie vollständige Treppe mit Begründung, Anrechnungslogik und einer ehrlichen Rechnung für den ganzen Weg.
- Ihre BeraterWer mit Ihnen im Raum sitzt, was die beiden vorher gemacht haben und warum es zu zweit sein muss.
30 Minuten. Danach wissen Sie, ob es passt.
Erzählen Sie uns, wo Sie stehen. Wir sagen Ihnen ehrlich, ob und wie wir helfen können. Wenn nicht, sagen wir Ihnen, wer besser passt.